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erich pick

Unlimited ABC (2012)
Audiotrack, 3' 57''

Videostill aus der Poster-Session #2
Im Gespräch mit der Künstlerin Gülsün Karamustafa fragen wir nach ihrer Einschätzung zur Haltung Österreichs gegenüber dem Beitritt der Türkei in die EU.

Die Freiheitliche Partei Österreich (FPÖ) machte während der Wiener Gemeinderatswahlen im September 2005 durch Plakate auf sich aufmerksam, die in kurzen Polemiken gegen die EU-Erweiterung und MigrantInnen in Österreich Stellung beziehen. In einem der Plakate wird ein direkter Vergleich zwischen den Städten Wien und Istanbul hergestellt: Neben einem Portrait des Spitzenkandidaten der FPÖ steht geschrieben, dass Wien nicht Istanbul werden darf. Wir baten die FPÖ, uns Exemplare des Posters zur Ansicht zu schicken, damit wir die Aussage an den Ort ihrer Projektionen führen konnten. Im Rahmen der Istanbul Biennale luden wir verschiedene, in der Türkei lebende Menschen ein, über das Plakat zu sprechen und auf der Rückseite des Plakats eine Antwort an die FPÖ zu formulieren. Abschließend wurden die Eingeladenen vor ‚ihrem’ Plakat fotografiert.
Die Erstellung zweier neuer Plakate, d.h. die Formulierung von verschiedenen Slogans und das Portraitieren der gesprochenen Personen, wurden auf Video festgehalten. Video #1 und Video #2
a one m(org)an show (2010), Tanz, Theater, Installation
Choreographie, Regie, Performance: Morgan Nardi; Visual Arts: Erich Pick; Dramaturgie: Oscar Genovese; Vokalkunst Coach: Christian Wolz; Lichtdesign und Sound: Tobias Heide; Organisation: Martin Brüggemann; PR/Management: Mechtild Tellmann

Morgan Nardi steht auf der schiefen Ebene

Wo endet die Wahrheit und wo beginnt die Lüge? Morgan Nardi webt in seinem Solostück anhand seiner Biografie und mittels Tanz, Gesang und Erzählung ein Geflecht aus Lügen und Wahrheiten und befragt so seine Rolle sowie die des Publikums im Kontext der Kunstwelt.
Durch meine Installation, eine schiefe Ebene, nötige ich dem Performer auf, dabei die Balance zu halten und nicht auszurutschen. Durch ihre geometrische Konstruktion, welche nach und nach zu einem abgeschlossenen Raum verdichtet wird, wird eine Perspektive erzeugt, die erfarhbar macht, wie sehr wir vom Feld der Sichtbarkeit und Sichtbarmachung erfasst, gefangen und gesteuert werden.
Mehr Bilder und Video-Trailer.
Poster-Sessions (2005), Zwei Videos (10 min. und 8 min.) und zwei Poster,
zusammen mit Arne Bunk

Videostill aus der Poster-Session #2
Im Gespräch mit der Künstlerin Gülsün Karamustafa fragen wir nach ihrer Einschätzung zur Haltung Österreichs gegenüber dem Beitritt der Türkei in die EU.

Die Freiheitliche Partei Österreich (FPÖ) machte während der Wiener Gemeinderatswahlen im September 2005 durch Plakate auf sich aufmerksam, die in kurzen Polemiken gegen die EU-Erweiterung und MigrantInnen in Österreich Stellung beziehen. In einem der Plakate wird ein direkter Vergleich zwischen den Städten Wien und Istanbul hergestellt: Neben einem Portrait des Spitzenkandidaten der FPÖ steht geschrieben, dass Wien nicht Istanbul werden darf. Wir baten die FPÖ, uns Exemplare des Posters zur Ansicht zu schicken, damit wir die Aussage an den Ort ihrer Projektionen führen konnten. Im Rahmen der Istanbul Biennale luden wir verschiedene, in der Türkei lebende Menschen ein, über das Plakat zu sprechen und auf der Rückseite des Plakats eine Antwort an die FPÖ zu formulieren. Abschließend wurden die Eingeladenen vor ‚ihrem’ Plakat fotografiert.
Die Erstellung zweier neuer Plakate, d.h. die Formulierung von verschiedenen Slogans und das Portraitieren der gesprochenen Personen, wurden auf Video festgehalten. Video #1 und Video #2
Kolumbarium (2005), Ausstellungsprojekt, Installation

Für Stefan Hoderlein (2005). Installation, Größe: ca. 1 m x 0,6 m. (Styropor, Spiegel, Porzellan, Audio).
Aus einer großen Pille, aus Porzellan und auf einem Spiegel liegend, ist Musik des legendären Düsseldorfer Techno-Clubs Ego zu hören.

Entstanden ist dieses Ausstellungsprojekt auf von Initiative von Christiane Sörensen, Ute Janssen und Ingrid Jäger. Eine Einladung in das Parkhaus des Künstlervereins Malkasten, Düsseldorf war Anlass, dass die beteiligten KünstlerInnen den Ausstellungsort in ein Kolumbarium (Aufbewahrungsort für Urnen) für zuvor dort ausgestellte Künstler verwandelten. Als Urne wurden Objekte aufgefasst, die im weitesten Sinn als Gefäß zur Aufbewahrung und Erinnerung dienen können.
Meine Arbeiten widmete ich Stefan Hoderlein, Carl Emmanuel Wolff, Dirk Skreber und der Kunstakademie Düsseldorf (letztere Urne, gestaltet als Eisblock, zusammen mit Wolfgang Fütterer). Dokumentationseite.
Home Geysir, (2003), Video 3'30", zusammen mit Stefan Moos

Still aus dem Video Home Geysir.
In einem Kochtopf auf dem heimatlichen Herd entsteht ein Geysir.

Muss man in ferne Ländern reisen, um Exotisches, um Naturkräfte zu erfahren oder sich als Teil von etwas Größerem (der Welt, das Natur-Schöne) zu fühlen? In diesem Video wird davon ausgegangen, dass die heimatlichen Wohnung als Ort solcher Projektionen genutzt werden kann und dass Reisen nicht unbedingt notwendig ist. Der Film ist gleichzeitig eine Anleitung zum Nachmachen. Weitere Videos waren geplant und sind es diffus immer noch. Video
Sternbrücke (2002), Installation, Ausstellung

Einladungskarte zur Ausstellung.

Aus einem Seminar an der HFBK zum Thema Echtzeitvideo entstand dieses Ausstellungsprojekt an der Sternbrücke, Hamburg. Eine realtime Installation, in der der Verkehr Hamburgs an einem bestimmten Ort vermessen wurde und zu Videoprojektionen und Sound weiterverabeitet und an an verschiedenen Stellen in der Umgebung präsentiert wurde. Dokumentationsvideo. Dokumentationseite.